Eine Sammlung einzeln verständlicher Trades kann dennoch ein schwer verständliches Portfolio ergeben. Die Gesamtbetrachtung ist entscheidend.

Realisierter Gewinn ist eine Perspektive

Geschlossene Trades beschreiben abgeschlossene Ergebnisse. Offene Positionen beschreiben das aktuelle Exposure und unrealisierte Gewinne oder Verluste. Wer eines davon isoliert betrachtet, kann einen großen Teil des Portfoliogeschehens ausblenden.

Allokation verändert das Ergebnis

Dieselbe Entscheidungsregel kann bei unterschiedlichen Größen- und Kapitaleinstellungen zu unterschiedlichem Portfolioverhalten führen. Die Kapitalzuweisung, der Aufbau von Positionen und die Wechselwirkungen zwischen Instrumenten beeinflussen die Erfahrung beim Betrieb eines Systems.

Konzentration kann schrittweise entstehen

Ein Portfolio kann stärker gegenüber einer gemeinsamen Marktbewegung exponiert werden, selbst wenn es viele Instrumente hält. Die Anzahl der Instrumente allein erklärt weder Richtung noch Größe oder Konzentration dieses Exposures. Diese Aspekte müssen gesondert geprüft werden.

Risiko zusammen mit dem Ergebnis prüfen

Eine Renditezahl wird aussagekräftiger, wenn sie mit Drawdown, offenem Exposure und Kapitaleinsatz im selben Zeitraum verbunden wird. Ziel ist eine zusammenhängende Betrachtung des Systemverhaltens statt einer Auswahl isolierter günstiger Kennzahlen.

Portfoliotransparenz beginnt dort, wo realisierte Ergebnisse und aktuelles Exposure gemeinsam betrachtet werden.
CMA TECHNOLOGIESForschungs- und Risikohinweise